Merkblätter zur Restaurierung der überschweren Kräder BMW R75 und Zündapp KS 750.

 

Herausgeber:  ERSATZTEIL    DIENST       Hans-Peter HOMMES       Tiefenstraße 10   41748 Viersen

Monatlich über unsere Webseite erhältlich.            www.wehrmachtsgespann.de
 


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Thema

Abnahmestempel Motor

Autor

Hans-Peter Hommes

Date

© 2023 h-p hommes

 

 

 

Abnahmestempel des KS-750 Motor

 

Der Hauptentwickler der Zündapp Boxer Modelle war
der Ingenieur Richard Küchen.
 

Er begann die Entwicklung der Boxermotoren im Jahr 1932.
 

Ab da waren auch alle Motoren mit einem Abnahmestempel versehen.

Der Abnahmestempel befindet sich oberhalb der Öleinfüllöffnung
 

Er fing mit der Kennzeichnung A an. Die darunter befindliche Zahl gab den Produktionsmonat der Fertigstellung des Motors, nicht des Motorrades, an.

 

Hier das K steht für das Jahr 1942

Die 12 steht für Dezember

 

und daneben das Zündapp Zeichen für die Zündapp-Werke.

 

Jahr und Monat müssen nicht übereinstimmen mit dem Baumonat des Fahrzeuges.

Da der Motor vorher angefertigt wurde und dann in das Fahrzeug eingebaut wurde.

 

 Allerdings muss die Motorfertigstellung immer vor dem Datum der Fahrzeugherstellung liegen.

Aber auch da kann es Ausnahmen geben, wenn ein Motor als Ersatzteil ausgeliefert wurde und in einem bereits ausgeliefertem Fahrzeug verbaut wird.

Dann wurde beim Einbau die Fahrgestellnummer des Gespanns am Motor eingeschlagen.

   

Bei der Überprüfung, die ich an einer Anzahl von Motoren vornahm,

stellte ich des weiter fest, dass ab 1943 nicht mehr das Zündapp-Zeichen neben dem Datum eingeschlagen wurde, sondern die Buchstabenkombination eds.

 

--    eds   --

 ist die verwendete "geheime Firmencodierung für Zündapp".

Sie bestand normal immer aus Kleinbuchstaben, um eine Verwechselung mit Firmenbezeichnungen zu vermeiden (Beispiel AEG)

 

Bei BMW war seltsamerweise jedoch die Codierung JGZ in Großbuchstaben.

 
     

 

   
  Dieser Motor wurde im November 1942 hergestellt im Zündapp-Werk.

Das + Zeichen ist ein Abnahmestempel der Gehäusefertigung, er ist nicht immer vorhanden, was darauf schließen lässt, dass nur Stichprobenartig die Gehäuse geprüft wurden.
Es gibt den Stempel jedoch in verschiedenen Ausführungen.

  Hier ist nur ein Prüfung des Gehäuses durch Stempel bestätigt.
Hier ist kein Abnahmestempel der Motorfertigung.
Wird also ein Gehäuse sein, was nach Fertigung geprüft und dann als Ersatzteil ausgeliefert wurde.

 

  Jeder Prüfer hatte seinen eigenen Stempel, dadurch war feststellbar wer die Prüfung ausgeführt hatte
   
         
Interessant wäre es durch überprüfen Festzustellen.

Ist ein Gehäuse mit einem Motorfertigungsstempel versehen, dessen Datum wesentlich später ist als das Herstellungsdatum nach Motornummer, wie ist die eingeschlagene Motornummer zu sehen?

Beispiel  Bild rechts

M-6 ist 1944-Juni wenn die Motornummer nun 613811 ist, also Baujahr 1943, dann müsste die Motornummer mit der Hand eingeschlagen worden sein, um meine Theorie zu bestätigen.
Normal sind die Motornummern mit einer Lehre eingeschlagen.
Also exakt und gleichmäßig im Aufbau.

Nach meiner Theorie müsste, da die Motornummer ja in irgend einer Werkstatt nun in das Ersatzgehäuse eingeschlagen wurde, diese nicht exakt eingeschlagen sein.
Denn von Hand eingeschlagene Nummern sind immer erkennbar.

 

     

 

     

 

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